Besuch der JVA Wittlich durch Vertreter der Deutschen Richterakademie

Am 23.8.2017 besuchten der Direktor der Deutschen Richterakademie, Dr. Stefan Tratz, und die Verwaltungsleiterin der Tagungsstätte Trier, Andrea Meyer, die JVA Wittlich. Unter anderem besichtigten die Gäste die zahlreichen Arbeitsbetriebe der Justizvollzugsanstalt. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von der modernen Wäscherei, in der auch die Bett- und Tischwäsche der Tagungsstätte Trier der Deutschen Richterakademie gereinigt wird. Im Rahmen des Rundgangs besuchten die Gäste auch die Schreinerei der JVA Wittlich, die erst kürzlich Schränke für die Deutsche Richterakademie hergestellt hatte. Dr. Stefan Tratz und der Leiter der JVA Wittlich, Jörn Patzak, betonten die Notwendigkeit des gegenseitigen Austausches zwischen den Gerichten und Staatsanwaltschaften einerseits sowie dem Justizvollzug andererseits. Durch verbesserte Kenntnisse würden alle Bereiche der „Justizfamilie“ profitieren, so die beiden Behördenleiter.

Hintergrundinformationen:

Die Deutsche Richterakademie mit ihren beiden Tagungsstätten in Trier und Wustrau ist eine überregionale Einrichtung mit föderalem Charakter und wird von Bund und Ländern gemeinsam getragen. Grundlage für die Arbeit der Deutschen Richterakademie ist die zwischen dem Bund und den Ländern geschlossene „Verwaltungsvereinbarung über die Deutsche Richterakademie“. Die Deutsche Richterakademie wendet sich mit einem umfangreichen Fortbildungsangebot an Richterinnen und Richter aller Zweige der Gerichtsbarkeit und an die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte in Deutschland
und –  vor dem Hintergrund der fortschreitenden Internationalisierung und Europäisierung des Rechts – auch an Gäste aus dem Ausland. Die Tagungsstätte in Trier ist eine Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz und die Tagungsstätte in Wustrau eine Einrichtung des Landes Brandenburg. Das jährlich ca. 150 Tagungen umfassende Programm der Deutschen Richterakademie wird pro Jahr von rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wahrgenommen. Seit dem Bestehen der im Jahr 1973 eröffneten Tagungsstätte in Trier und der Indienststellung der Tagungsstätte in Wustrau im Jahr 1993 haben mittlerweile über 142.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Tagungsangebot der Deutschen Richterakademie Gebrauch gemacht.

Spendenübergabe der JVA Wittlich an die Beratungsstelle „Rückenwind“ für Angehörige von Inhaftierten und an nestwärme e.V.

JVA-Leiter Jörn Patzak überreichte der Beratungsstelle „Rückenwind“ für Angehörige von Inhaftierten und der nestwärme e.V. Spenden in Höhe von jeweils 850,- Euro. Es handelt sich dabei um den Erlös des von der JVA Wittlich veranstalteten Indoor-Cycling-Wettbewerbs „Jail-Ride“ aus den letzten beiden Jahren. In diesem Jahr fuhren fast 100 Teilnehmer – Inhaftierte, Bedienstete und externe Gäste – in der Sporthalle der JVA Wittlich unter Anleitung von professionellen Trainern bis zu 5 Stunden lang auf Spinning-Bikes für einen guten Zweck. Schirmherrin des „Jail-Ride 2017“ war Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley aus Schweich.

Hintergründe:

Die Beratungsstelle „Rückenwind“ bietet Hilfe und Unterstützung für die Angehörigen von Inhaftierten an, indem sie Aufenthaltsmöglichkeiten vor und nach dem Besuch bereithält, Kinder während der Besuchszeit nach vorheriger Vereinbarung betreut, Beistand leistet und Beratung für die Angehörigen an die zuständigen Stellen vor Ort weitervermittelt. Die Beratungsstelle befindet sich direkt gegenüber der JVA Wittlich in der Trierer Landstraße 99.

nestwärme e.V. Deutschland engagiert sich in Rheinland-Pfalz und dem Saarland für Familien mit behinderten, schwer oder unheilbar kranken Kindern durch das Angebot einer weiten Fachberatung, eines ambulanten Kinderkrankenpflege- und Kinderhospizdienst sowie einer inklusiven Kinderkrippe in Trier. Die nestwärme hat ihren Sitz in der Christophstr. 1 in Trier.

Prämierung von Kühen der JVA Wittlich anlässlich der 24. Fleischrinderschau in Bitburg

Am 19. März 2017 nahm die JVA Wittlich mit 2 Charolais-Mutterkühen und einem Kalb an der 24. Fleischrinderschau in Bitburg teil. Mit den Mutterkühen belegte die JVA im Richtwettbewerb die Plätze 1b und 1c. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Beda-Marktes statt, der mit mehr als 200 Ausstellern zu den größten heimischen Leistungsschauen von Handel, Gewerbe und Landwirtschaft in der Region zählt. In diesem Jahr wurde der Beda-Markt von insgesamt etwa 65.000 Gästen besucht.

Hintergrundinformationen zum landwirtschaftlichen Betrieb der JVA Wittlich:

Der landwirtschaftliche Betrieb der JVA Wittlich befindet sich im Hofgut St. Paul in Wittlich-Wengerohr. Zum Tierbestand aus der Charolais Zucht zählen: 20 Mutterkühe, 14 weibliche Nachzucht-Tiere, 9 männliche Nachzucht-Tiere und 1 Zuchtbulle. Ziel der Tierhaltung ist die Vermarktung der Jungtiere als Zuchttiere. Abnehmer sind in der Regel Landwirte aus der Region. Zudem werden Legehennen in Freilandhaltung/Bodenhaltung gehalten. Die Eier werden über die anstaltseigene Gärtnerei verkauft. Auf ca. 45 ha erfolgt der Anbau von Kartoffeln, Mais, Gemüse und Futtergetreide. Kartoffeln und Gemüse werden ebenfalls über die Gärtnerei verkauft sowie zur Bedarfsdeckung der Küche verwende

Basketballer der Römerstrom Gladiators Trier besuchen JVA Wittlich

Am 24.1.2017 besuchten die Profis der Römerstrom Gladiators Trier die JVA Wittlich. Co-Trainer Christian Held und Mannschaftkapitän Simon Schmitz ließen Inhaftierte der JVA und der Jugendstrafanstalt (JSA) Wittlich in einem 60-minütigen Basketballtraining bei Dribbel- und Wurfübungen gehörig ins Schwitzen kommen. Anschließend standen sie den Trainingsteilnehmern gemeinsam mit Pressesprecher Stefan Kölbel für Fragen zur Verfügung. Besonders interessiert waren die Inhaftierten an den Verdienstmöglichkeiten in der 2.Basketball-Bundesliga (Pro A), am Tagesablauf eines Basketballprofis und an den Erfolgsaussichten in dieser Saison. Der Leiter der JVA Wittlich, Jörn Patzak, bedankte sich zum Abschluss des Besuchs herzlich für das tolle Engagement der Gladiators, welche die Inhaftierten zu bemerkenswerten basketballerischen Leistungen animierten.

Anstaltsbeirat bei der JVA Wittlich neu konstituiert

Auf Vorschlag des Kreistages wurden die bisherigen Mitglieder des Anstaltsbeirats bei der JVA Wittlich von Justizminister Herbert Mertin für die Dauer von weiteren 3 Jahren als Anstaltsbeiräte bestellt. In der konstituierenden Sitzung am 26.1.2017 wählten die Beiratsmitglieder den Schulleiter der Berufsbildenden Schule für Technologie und Umwelt in Wittlich, Alfons Schmitz, als Vorsitzenden und die Juristin Doris Mann-Backes als stellvertretende Vorsitzende. Der Leiter der JVA Wittlich, Jörn Patzak, bedankte sich bei den Beiratsmitgliedern für die bisher geleistete ehrenamtliche Arbeit und stellte auch für die nächsten drei Jahre eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in Aussicht.
Hintergrund: Der Anstaltsbeirat ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Gremium, das der Anstaltsleitung, den Bediensteten und den Gefangenen als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Die Mitglieder des Beirats wirken beratend bei der Gestaltung des Vollzugs und der Eingliederung der Gefangenen mit. Ihre Aufgabe ist es, eine Brücke zwischen Strafvollzug und der Gesellschaft zu bilden, indem sie das Verständnis für den Vollzug und seine gesellschaftliche Akzeptanz fördern sowie Kontakte zu öffentlichen und privaten Einrichtungen vermitteln.

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